Euro nahe 13-Monatstief, TRY fällt weiter

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1. Euro nahe 13-Monatstief, TRY fällt weiter
Der Euro zeichnete im frühen Handel am Montagmorgen nahe einem 13-Monatstief. Und auch der Sell-Off der türkischen Lira nahm kein Ende. Die TRY hatte in der vergangenen Woche mehr als 20% verloren, nachdem Donald Trump eine Verdopplung der Zölle auf Metallimporte beschloss. Der Sell-Off der türkischen Lira sprang auch auf den Südafrikanischen Rand über und steigerte die Nachfrage nach sicheren Assets wie dem US-Dollar und dem Japanischen Yen. Den Euro traf ein Bericht der Financial Times vom Freitag besonders hart: Die Europäische Zentralbank habe Bedenken bezüglich spanischer, italienischer und französischer Banken und deren Verbindung zur Türkei.*

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2. Fortlaufende Handelsspannungen drücken Rohölkurse
Zwar drückten die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und China am Montag den Ölpreis, doch die Drohung Amerikas mit Sanktionen gegen den Iran stellten eine Verknappung des Angebots in Aussicht und konnten Unterstützung leisten. Bis 8.00 CEST handelte der Crude Oil WTI (USOIL) um 0,3% schwächer zuletzt bei $67,42, während Brent Oil 0,34% verlor und bei $72,55 zeichnete. Die steigende Nachfrage aus Asien wird aktuell aufgrund der negativen Auswirkungen des Handelskrieges, einem starken Dollar und steigender Finanzierungskosten kritisch beäugt.**

3. Fällt der CNY noch weiter?
Die Auswirkungen des Handelsstreits mit den USA hatten nicht nur den CNY in Mitleidenschaft gezogen. Auch andere Hauptwährungen, darunter der EUR und die TRY, hatten zu leiden. In dieser Woche werden Investoren wichtige chinesische Wirtschaftsindikatoren für Juli genau unter die Lupe nehmen und auf mögliche Auswirkungen besagter Strafzölle untersuchen, da diese für die Entwicklung des CNY im August maßgeblich sein könnten. Am frühen Dienstagmorgen erreichen uns zunächst die Zahlen zur Industrieproduktion: Analysten erwarten im Juli einen Zuwachs um 6,3% y/y – 0,3% mehr als die vorherige Prognose von 6,0%. Auch die Investitionen in Stadtentwicklung sollen im Juli um 6,0% y/y gestiegen sein – die selbe Wachstumsquote wie im Juni. Die Einzelhandelsumsätze für Juli sollen bei 9,0% y/y beständig bleiben. Obwohl diese Prognosen positiv blicken lassen, könnte sich jeglicher Wert, der schwächer ausfällt als erwartet, verheerend auf die CNY-Paare auswirken.***

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*Quelle: CNBC 13. Aug. 2018 4:53 AM ET
**Quelle: Reuters 13. Aug. 2018 2:01 AM GMT
***Quelle: Investing 13. Aug. 2018 5:35 AM GMT

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