Bollinger Bands einfach erklärt

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Der Bollinger Bands-Indikator wurde von dem berühmten Trader namens John Bollinger entwickelt. Der Indikator wird mit einem Abstand von zwei Standardabweichungen von einem einfachen gleitenden Durchschnitt aufgezeichnet. Der Kurs einer Aktie wird dabei, zusammen mit einem einfachen gleitenden Durchschnitt über 21 Tage, von einem über und einem unter ihm liegenden Band eingeschlossen. Sobald die Volatilität eines Marktes zunimmt, weiten sich die Bänder und verengen sich, sobald die Volatilität sinkt.

Die meisten Trader gehen davon aus, dass ein Kurs, der sich dem oberen Band annähert, auf einen tendenziell überkauften Markt verweist. Während ein Kurs, der sich dem unteren Band annähert, einen tendenziell überverkauften Markt signalisiert. In diesem Zusammenhang markieren Bollinger Bands Trendwendepunkte und zeigen Änderungen an vorherrschenden Kursrichtungen an. Der Indikator sollte jedoch niemals als absolut verstanden werden! Stattdessen ist es bei der Technischen Analyse immer sinnvoll, mit einer Kombination aus verschiedenen Indikatoren zu arbeiten, um gewisse Signale auf ihre Richtigkeit überprüfen zu können.

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Trendwenden
Der Bollinger Bands-Indikator kann zur Prognose potenzieller Trendwenden genutzt werden. Mit den richtigen Einstellungen enthält der Indikator bis zu 90% Kursinformationen, die zwischen den beiden Bändern fluktuieren. Das Zusammenziehen beider Bänder und ihre Annäherung aneinander wird als „Squeeze“ bezeichnet: Ein Squeeze signalisiert niedrige Marktvolatilität und gilt als potenzielles Anzeichen für erhöhte Volatilität in der Zukunft.

Bewegen sich die Bänder auseinander, wird die Volatilität mit großer Wahrscheinlichkeit abnehmen. Dies sind jedoch viel zu vage Bedingungen, um konkrete Trading-Impulse geben zu können! Auch Breakouts bei den Bollinger Bands werden fälschlicherweise als starke Signale interpretiert. Zwar gelten Breakouts in Kursverläufen als wichtige Ereignisse, doch können sie alleine noch keinen Hinweis auf zukünftige Kursrichtungen und das Ausmaß dieser Ausschläge geben.

Kein Indikator ist absolut
Der Bollinger Bands-Indikator ist praktisch, um Marktbedingungen und wichtige Kursveränderungen zu verstehen, die für Investoren von Interesse sein könnten. Doch sollte dieser technische Indikator niemals als eigenständiges Tradingsystem verstanden werden: Er ist schlichtweg ein Indikator, der Trader mit Informationen über die Volatilität der Kurse versorgt.

John Bollinger schlug vor, seinen Indikator zusammen mit zwei oder drei weiteren, unabhängigen Indikatoren anzuwenden. Investoren sollten niemals vergessen, dass ausnahmslos kein Indikator absolute Ergebnisse liefern kann! Deshalb ist es sinnvoll, Indikatoren in Abhängigkeit der Daten zu kombinieren, die sie in ihre Analyse einbeziehen. Die beliebtesten Indikatoren zur Kombination mit den Bollinger Bands sind der Moving Average Divergence/Convergence (MACD) und der Relative Strength Index (RSI).

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*Quelle: Investopedia

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