5 Schlüsselevents, die Sie diese Woche nicht verpassen sollten

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1. Die Auswirkungen des amerikanischen BPI im 3. Quartal & der Abstimmung über die Steuerreform auf den USD
Am Donnerstag um 14.30 CET wird das amerikanische BIP im 3. Quartal bekannt gegeben. Die Prognosen rechnen mit einem Wirtschaftswachstum von 3,3%, was die Vorabschätzungen bestätigen würde. Weiterhin stehen auf der Agenda in dieser Woche auch die amerikanischen Daten zu Auftragseingängen langlebiger Güter, Baugenehmigungen, Hausverkäufe und Berichte zu Kernausgaben für persönlichen Konsum. Dem USD stehen spannende 7 Tage bevor – am deutlichsten wird sich jedoch die Entscheidung über die amerikanische Steuerreform auf den US-Dollar auswirken: Diesen Dienstag stimmen der amerikanische Senat und das Repräsentantenhaus über den endgültigen Entwurf des neuen Steuergesetzes ab. Ein Scheitern des Gesetzes im Senat könnte zu einem merklichen Abverkauf des US-Dollars führen.

2. Erreicht der deutsche IFO-Index ein Rekordhoch?
Am Dienstag erwarten Investoren den deutschen ifo-Geschäftsklimaindex, der das aktuelle Geschäftsklima sowie die Geschäftserwartungen in Deutschland für die nächsten sechs Monate erfasst. Der monatlich veröffentlichte Index basiert auf einer Umfrage, bei dem die Produktions-, Bau-, Großhandels- und Einzelhandelssektoren von knapp 7000 deutschen Unternehmen zu ihrer Geschäftslage befragt werden. Gemäß der Prognosen soll der Ifo-Index im Dezember ein Rekordhoch von 117,6 Punkten erreichen, was dem EUR Aufwind geben könnte.

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3. Die Auswirkungen des neuseeländischen BPI auf die NZD-Paare
Am Mittwoch wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Neuseelands erwartungsgemäß die NZD-Paare in Bewegung bringen. Unsicherheit über die neue Wirtschaftspolitik der Labour-Party sowie bevorstehende Reformen bei der Reserve Bank of New Zealand hatten den NZD gegenüber dem USD im November auf ein 1½-Jahrestief gezogen. Für das BIP am kommenden Donnerstag werden 0,5% gegenüber vorher 0,8% erwartet. Nach einem noch niedrigeren Wert als erwartet könnten die NZD-Paare auf Tiefflug gehen.

4. Die Leitzinsentscheidung der BOJ
Nachdem in der vergangenen Woche bereits mehrere Zentralbank-Versammlungen stattgefunden hatten, tagt in dieser Woche nun auch die Bank of Japan zum letzten Mal in diesem Jahr. Von der Bank of Japan wird auch diesen Donnerstag keine Änderung an ihrem geldpolitischen Kurs erwartet. Anzumerken bleibt dennoch, dass es in letzter Zeit etwas lauter um die negativen Auswirkungen des Ultraniedrigzinses der japanischen Zentralbank wurde: Könnte die BoJ schon früher als erwartet mit einer Straffung ihrer Währungspolitik überraschen? Sollte dies der Fall sein, könnte sich diese Veränderung erheblich auf den Yen (JPY) auswirken. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass die BoJ ihren Kurs halten wird, bis sich die Inflationsrate beständig über der 2%-Marke einpendelt.

5. Das britische BIP im 3. Quartal
Diesen Freitag um 10.30 CET veröffentlicht das Office for National Statistics seine 3. Schätzung über das Wirtschaftswachstum Großbritanniens im 3. Quartal. Aktuelle Prognosen belaufen sich auf ein Konjunkturwachstum von 0,4% im letzten Quartal, was mit den Vorabschätzungen einhergeht. Im Vergleich zum Vorjahr soll die britische Wirtschaft um 1,5% expandiert haben. Auch dieser Wert bestätigt eine erste Schätzung. Auch wenn sich sämtliche Abweichungen von diesen Werten auf die GBP-Paare auswirken, gelten die Brexit-Verhandlungen in dieser Woche immer noch als größte Triebkraft des Sterlings. Nachdem Theresa May von der Europäischen Union grünes Licht für das Ausarbeiten eines Entwurfs für zukünftige Handelsbeziehungen erhalten hat, konzentrieren sich Investoren vor allem auf Entwicklungen bei den Brexit-Verhandlungen.

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*Quelle: Investing.com

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