Was bedeuten Begriffe wie Hebel, Marge und Risiko?

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Hebel, Marge und Risiko sind drei Begriffe, die unter Tradern gerne synonym verwendet werden. Es gibt jedoch Unterschiede, sehen wir also einmal genauer hin:

Hebel
Beim Kauf eines Hauses leistet ein Käufer in der Regel eine Anzahlung. Um den Restbetrag zu decken, nimmt er einen Kredit auf, zum Beispiel bei einer Bank. Jener Leihbetrag wird als „Fremdkapitalaufnahme“ bezeichnet. Ähnliches gilt auch beim Trading: Möchte ein Investor höhere Volumina handeln, als er über Saldo verfügt, hat er die Möglichkeit, über einen sogenannten Hebel mit Fremdkapital zu handeln. In der Regel bieten Broker Hebel zwischen 1:50 und 1:200 an. Investoren sollten dabei nie vergessen, dass mit steigendem Hebel nicht nur Gewinne, sondern auch Verluste vervielfacht werden. Je größer der Hebel, desto höher also auch das Risiko, das ein Trader mit einer Position eingeht! Um vor dem Handel mit überproportionalen Hebeln zu schützen, verlangen Broker wie BDSwiss einen Eignungstest von ihren Kunden. Beweist ein Investor in diesem Test keine ausreichende Kenntnis über das Trading mit Hebeln, kann ihm nur ein geringerer Hebel gewährt werden. Zunächst aber zurück zu der Frage, wie Hebel-Trading eigentlich funktioniert:

Bei einer Transaktion mit einem Hebel von 1:50 leiht ein Trader für jeden Euro seiner Einlage wiederum 49 Euro beim Broker. Jeder Euro wird dementsprechend um das 50-fache vervielfacht. Um also eine Position über €1000 mit einem Hebel von 1:50 setzen zu können, muss ein Investor eine Mindesteinlage von €20 leisten, die restlichen €980 sind Fremdkapital.

Marge
Ein Hebel beschreibt jenen Betrag, den sich ein Trader von einem Kapitalunternehmen leiht. Mit dem Begriff Marge ist wiederum das Eigenkapital gemeint, das ein Trader einbringt – und auch verliert – sollten sich die Märkte zu seinen Ungunsten entwickeln. Jene Investition über €20 aus unserem letzten Beispiel wird auch „Ersteinschuss“ genannt. Der Betrag wiederum, den ein Trader auf seinem Konto hinterlegen muss, um das Halten seiner Positionen zu sichern, nennt sich „Mindesteinschuss“. Beide Positionen sind Margen, die ein Kreditinstitut von einem Investor als Sicherheit verlangt. Generieren, um bei unserem Beispiel zu bleiben, die Positionen eines Investors mehr als €20 Verlust, können sie durch den Mindesteinschuss weiterhin offen gehalten werden. Kommt es zu diesem Szenario und die Märkte entwickeln sich zu Ungunsten unseres Traders, riskiert sie oder er allerdings ihre oder seine restliche verfügbare Marge – und damit das gesamte verbleibende Saldo.

Bevor ein Konto auf diese Weise vollkommen geräumt wird, können Positionen über einen sogenannten Margin-Call automatisch geschlossen werden. Margin-Calls werden von Broker zu Broker unterschiedlich behandelt. Erhält ein Trader einen Margin-Call, kann diese Order nur durch das Nachschießen weiterer Mittel umgangen werden. Beim Trading mit dem MT4 wird der zum Handel zur Verfügung stehende Betrag als „freie Marge“ bezeichnet. Das Eigenkapital, mit dem Trades ausgeführt werden, wird hier „verwendete Marge“ genannt.

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Risiko
Mit dem Begriff Risiko beziehen sich Trader wiederum auf jenes Geld, das ein Investor mit seinem Investment aufs Spiel setzt. Wie beschrieben, wirken sich die Höhe des Hebels sowie die Marge auf das Risikolevel eines Trades aus. Mit einem hohen Hebel können zwar Gewinne multipliziert werden, gleichzeitig riskiert ein Investor aber auch sein gesamtes Saldo. Ein entsprechendes Risikomanagement ist für Investoren deshalb unerlässlich: Beim Handel mit Hebelprodukten wie Forex und CFDs sollten Trader stets auch die Risiken einschätzen können!

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LOSTRADEN

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