Rallye der sicheren Anlagen als China den USA ein Ultimatum stellt

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1. China veröffentlicht Berichte

China veröffentlichte einen Bericht, der sehr deutlich macht, dass die USA für die negative Wendung in den Handelsgesprächen verantwortlich sind und zu dem Schluss kommt, dass die hohen Zölle auf chinesische Importe und das Verbot von Huawei aufgehoben werden müssen, damit China an den Verhandlungstisch zurückkehren kann. Der Bericht sagt auch, dass Trumps Entscheidung, die Zölle auf 200 Milliarden Dollar chinesischer Waren am 10. Mai zu erhöhen, ein Bruch einer Vereinbarung war, die von Trump und Präsident Xi Jinping getroffen wurde. Chinas Schritt ließ die Risikoaktiva sinken und führte am Montag zu einer Erholung der sicheren Anlagen. Die Risikoaversion wird auch heute noch anhalten, da die Risikoaktiva weitere Verluste aufgrund der Sorgen um den Handelskrieg zwischen den USA und China verzeichnen und auch wegen der jüngsten Drohung von US-Präsident Donald Trump, dass er plant, in naher Zukunft einen Zollsatz von 5% auf alle mexikanischen Importe zu erheben, und zwar bis die „illegale Einwanderung endlich aufhört“.*

2. Forex Vorschau: Yen und Schweizer Franken gewinnen

Der Yen kletterte am Montag auf ein mehr als viermonatiges Hoch gegenüber dem Dollar und der Schweizer Franken stieg, da die Handelssorgen die Nachfrage nach sicheren Anlagen anheizten. Der Dollar erholte sich unterdessen ein wenig von seiner Schwäche am vergangenen Freitag und wird die ISM- und Markit-Zahlen heute Nachmittag aus den USA beobachten. Auch der EUR steht unter Druck, nachdem die SPD-Chefin Nahles zurückgetreten ist und möglicherweise sogar die regierende große Koalition in Gefahr gebracht hat. Die heutigen EU-PMI haben sich eingependelt und dürften die gemeinsame Währung nicht viel stützen. Andernorts konnte das GBP die am Freitag beobachtete USD-Schwäche etwas korrigieren, ist aber immer noch sehr gefährdet, bei keiner Lösung im Brexit-Drama tiefer zu fallen.**

3. Der Ölpreis sinkt, Gold steigt über 1.300 $

Der Ölpreis geriet massiv unter Druck und lag in diesem Jahr rund 20% unter seinem Höchststand und könnte weiter sinken. Am Montagmorgen sanken Brent und Rohöl um mehr als 1% ab und dehnten die Verluste von über 3% gegenüber Freitag aus, inmitten einer blockierenden Nachfrage und als Handelskriege die Befürchtung einer weltweiten Konjunkturabschwächung auslösten. Der Goldpreis stieg am Montag auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Monaten, da globale Konzerne und ein schwächerer Dollar die Anleger dazu trieben, Zuflucht in sicheren Anlagen zu suchen. Gold notierte über der Schlüsselmarke von 1.300 $ und könnte seinen Aufstieg bei einer weiteren Nachfrage nach sicheren Anlagen fortsetzen.***

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Quellen:
*Bloomberg 3. Juni 2019 02:48 Uhr ET
**CNBC 3. Juni 2019 03:53 Uhr ET
***FXStreet 3. Juni 2019 03:07 Uhr ET

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