Handelsstreit zwischen China und den USA sorgt für Turbulenzen an den Märkten

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1. Handelsstreit zwischen China und den USA sorgt für Turbulenzen an den Märkten

Am Freitag notierte der Aktienmarkt schwächer, nachdem Präsident Donald Trump die US-amerikanischen Hersteller dazu aufgefordert hatte, sich um Alternativen zu ihrem Engagement in China zu bemühen. Im späteren Tagesverlauf sagte er auf dem G7-Gipfel, dass er es bedauere, die Zölle auf chinesische Importe nicht noch stärker angehoben zu haben. Der G7-Gipfel am Wochenende war insgesamt überschattet durch den Handelskrieg. Am Nachmittag wird Donald Trump sich dazu in einer Rede äußern, die von Tradern genauestens verfolgt werden sollte. Die Eskalation des Handelskriegs zwischen den USA und China am Freitag zügelte den Risikoappetit, was für einen schnellen Einbruch der Aktienkurse sorgte. Zum Wochenauftakt könnten wir jedoch eine leichte Erholung beobachten, nachdem der Vizepräsident Chinas mitteilte, dass er bereit sei, den Handelsstreit mit den USA auf gütliche Weise beizulegen.

 

2. CNY im freien Fall

Indes markierte der chinesische Yuan heute Morgen ein 11-jähriges Tief, da die Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China den weltweiten Konjunkturausblick eintrübte. Trotz vorübergehender Phasen der Waffenruhe und Zeichen guten Willens wird nicht erwartet, dass das bereits länger anhaltende Patt kurzfristig aufgebrochen werden kann. Hingegen könnten Pausen im Handelskrieg als Möglichkeit für einen erneuten Markteinstieg auf der Short-Seite dienen, wobei das Verhältnis von Risiko und Rendite ausgewogen ist.

 

3. Forex-Vorschau: USD von Trump gebeutelt

Der USD wertete am Freitag ab, aber die Versicherungen seitens verschiedener Fed-Quellen zeigen, dass die Fed wahrscheinlich ihren Kurs beibehalten und nicht blindlings Zinsen senken wird. Dies dürfte Grund genug für eine erneute Erholung des USD sein, auch angesichts der Tatsache, dass keine wichtigen technischen Marken durchbrochen wurden. Der EUR konnte natürlich von der neuerlichen Schwäche des USD profitieren, notiert aber nach wie vor unterhalb von wichtigen Kursmarken und könnte seine Talfahrt wieder aufnehmen, ähnlich wie im Juli. Indes wertete das GBP auf, zum einen aufgrund der Schwäche des USD und zum anderen aufgrund von Hoffnungen auf eine mögliche Einigung im Streit um die Backstop-Regelung zwischen Großbritannien und der EU.

 

4. Öl gibt nach, Gold legt zu

Die Ölpreise knickten heute Morgen ein, wobei US-Rohöl auf seinen tiefsten Stand seit mehr als zwei Wochen fiel. Es dürfte interessant werden, die weitere Kursentwicklung nach der Rede von Donald Trump zu verfolgen. Es stellt sich auch die Frage, ob er den Überraschungsbesuch des iranischen Außenministers Sarif auf dem G7-Gipfel oder dessen Auswirkungen erwähnen wird. Indes verzeichneten die sicheren Häfen regen Zuspruch: Das Paar XAU/USD markierte am Montag ein neues sechsjähriges Hoch, nachdem Anleger nach der Ankündigung neuer Strafzölle auf chinesische Importe auf Fluchtwerte umsattelten.

 

5. Bitcoin im Aufwind

BTC notierte ebenfalls höher, da eine steigende Zahl von Marktteilnehmern Kryptoalternativen als eine Art sicherer Hafen betrachtet. BTC schaffte es jedoch nicht, die Marke von 11.000 auch nur annähernd zu erreichen. Damit rangiert die Währung weiter im neutralen Bereich.

 

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Quellen:
*Financial Times Aug 26, 2019 03:07 AM ET
**Reuters Aug 26, 2019 3:53 AM ET
***CNBC Aug 26, 2019 2:48 AM ET
****Investing Aug 26, 2019 05:20 AM ET

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