Forex Vorschau: USD dominiert weiter

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1. Forex Vorschau: USD dominiert weiter

Die positive Entwicklung an der US-amerikanischen und chinesischen Handelsfront hat dem USD einen großen Auftrieb verliehen und zu einer neuen Verhandlungsrunde zwischen den beiden geführt, die nächste Woche beginnen soll. Aus Kulanzgründen hat China bereits mit dem Kauf von US-Sojabohnen begonnen und wartet nun darauf, dass die USA ihren Teil dazu beitragen und das Verbot von Huawei aufheben. Der USD ist derzeit der König im Ring; wenn man sich den USD-Index ansieht, befinden wir uns auf einem wichtigen Widerstandslevel und der USD könnte von hier aus wieder sinken, wenn der Bruch nicht bald eintritt. Achten Sie heute Nachmittag auf PMIs aus den USA, um weitere Informationen über die US-Wirtschaft und die zukünftige Entwicklung des USD zu erhalten. Andererseits könnten die Erwartungen der EZB die Zinsen senken, bevor die Fed den EUR gedämpft hielt. Der EUR/USD fiel tief vor der morgigen EZB-Preisfestsetzung in einem friedlichen Treffen der EZB mit einem überliefernden Draghi in seiner allerletzten Pressekonferenz. Achten Sie auf die heutigen EZ PMIs, die dem EUR helfen oder ihn spürbar nach unten ziehen könnten.*

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2. NZD und AUD sinken

Andernorts erlebte der Kiwi (NZD) einen Panikverkauf, der vielleicht noch nicht vorbei ist, nachdem die RBNZ angedeutet hatte, dass sie vielleicht so etwas wie eine eigene QE machen will. Der AUD verzeichnete auch einen Rückgang gegenüber seinen Konkurrenten, da der RBA die Lockerungsoptionen ausgegangen zu sein scheinen und andere Zentralbanken sich darauf vorbereiten, die Zinsen zu senken.**

 

3. Boris hält GBP gedämpft

Boris Johnson wurde zum neuen britischen Premierminister gewählt und machte deutlich, dass er den Ausstieg aus der EU am 31. Oktober anstrebt. Alle warten nun darauf, dass er seine Kabinettsmitglieder im Laufe des Tages bekannt gibt. Es wird erwartet, dass das Kabinett von Boris mit Brexit-Hardlinern besetzt sein wird, was zu einer Pattsituation im Parlament führen und sogar Neuwahlen auslösen könnte. Kein Wunder, dass Boris‘ Wahlsieg den GBP unter Kontrolle hielt.**

 

4. Ölpreis höher

Andernorts stiegen die Ölpreise höher, da die steigenden Spannungen mit dem Iran die Besorgnis über Versorgungsunterbrechungen schürten und als ein sehr großer Zug in der letzten Nacht der API die Nachfrage ankurbelte. Die Marktteilnehmer werden nun am späten Nachmittag auf die Rohölvorräte schauen, um die Richtung zu bestimmen.***

 

5. Gold beständig, BTC fällt

Spotgold (XAU/USD) verkaufte sich wenig gegenüber dem starken USD, blieb aber immer noch recht hoch und sieht so aus, als ob es nur auf eine neue Chance wartet, wieder nach oben zu klettern. Eskalierende Spannungen im Nahen Osten könnten das Kaufinteresse an dem Safe-Hafen-Metall erhöhen, während ein stärkerer Dollar die Gewinne der auf den Dollar lautenden Edelmetalle weiterhin begrenzen wird.****

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Quellen:
*Bloomberg, Jul 24, 2019 03:07 AM ET
**Reuters Jul 24, 2019 3:53 AM ET
***CNBC Jul 24, 2019 2:48 AM ET
****FXStreet Jul 24, 2019 06:58 AM ET

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