Forex Preview: G20-Tumult hemmt Währungen

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1. G20-Tumult hemmt Währungen
Der US-Dollar konnte am Freitagmorgen einen Teil seiner gestrigen Verluste wieder gut machen. Am Donnerstag war der Greenback auf die Aussagen des US-Notenbank-Vorsitzenden Powell bezüglich der Zinssätze in den Keller gerauscht. USD/JPY zog sich dezent auf 113,45 JOY zurück, GBP/USD gab 0,05% ab und zeichnete bei $1,2778 und EUR/USD ließ 0,08% nach und handelte bei 1,1383. Powells Ansicht, dass die Zinsen knapp unterhalb eines neutralen Levels liegen, signalisiert, dass die US-Notenbank im kommenden Jahr ihr Tempo bezüglich der Straffung ihrer Geldpolitik zurückfahren werde, was wiederum den Dollar schwächen würde. Die Währungen blieben, ob des bevorstehenden G20-Gipfels, generell eher verhalten.*

2. Mehr Ärger für Thomas Cook. Wie stehen es um die TCG-Aktie?
Thomas Cook hat in diesem Jahr über 70% seines Unternehmenswertes eingebüßt. Wie „enttäuschend“ 2018 für Thomas Cook tatsächlich war, zeigte sich am Donnerstag, als der Reisegigant deutlich in die roten Zahlen rutschte und einen jährlichen Vorsteuerverlust von 53 Millionen Pfund offen legte. Die TCG-Aktie knickte ein, nachdem das Unternehmen am Dienstag seine zweite Profitwarnung innerhalb von zwei Monaten aussprach. Bis zum 30. September war der Umsatz um 6 Prozentpunkte auf 9,6 Milliarden Pfund gestiegen. Jedoch beeinträchtigten die Gewinnmarge niedrigere Preise, um im Spätsommer wettbewerbsfähig zu bleiben. TCG schloss am Donnerstag mit einem Jahrestief von 33,68 GBP. Technische Indikatoren deuten darauf hin, dass sich der Sell Off von TCG auch im Dezember fortsetzten wird.**

3. Bevorstehende OPEC-Förderkürzungen: Ölpreis steigt
Im Hinblick auf mögliche Förderkürzungen, die in der kommenden Woche zwischen der OPEC und Russland beschlossen werden könnten, stabilisierte sich am Freitagmorgen der Ölpreis. Bis 8.00 GMT zeichneten International Brent Rohöl-Futures (CL_BRENT) bei $60,07 pro Barrel – 14 Cent oder 0,3 Prozent im Plus. U.S. West Texas Intermediate (USOIL) Rohöl-Futures handelten flach bei $51,46 pro Barrel. Die Produzentengruppe trifft sich am 6. und 7. Dezember in Wien mit dem Nicht-OPEC-Mitglied Russland, um die Produktionspolitik zu diskutieren. Im Vorfeld treffen die drei größten Rohölförderländer Amerika, Russland und Saudi Arabien in dieser Woche beim G20-Gipfel in Buenos Aires, Argentinien, aufeinander.***

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*Quelle: Forbes, 30. Nov. 2018, 6:25 AM GMT
**Quelle: Telegraph, 30. Nov. 2018, 4:16 AM GMT
***Quelle: CNBC, 30. Nov. 2018, 3:03 AM ET

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