Trump lässt Märkte fallen: Hier ist, was passiert ist.

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1. Trump spuckt weiterhin Bedrohungen aus

Unterdessen klang die Rede von Donald Trump gestern Abend wie eine gesprungene CD und enthielt keine Einzelheiten über eine mögliche Rücknahme oder Verzögerung der Zölle für EU-Autohersteller. Tatsächlich sagte Trump über die Zölle, dass „die USA die chinesischen Zölle erheblich erhöhen könnten, wenn man sich nicht einigen kann“. Trump wandte sich auch wieder an das Impeachment der Demokraten und an die Zentralbank und schimpfte, dass andere Länder negative Zinsen haben und dass, wenn es nicht die „Zurückhaltung“ der Fed gegeben hätte, die Gewinne der Börse seit seiner Wahl erheblich höher ausgefallen wären. Auch der Deutsche Dax könnte später am Tag trotz der gestrigen positiven Stimmungsumschwung im ZEW etwas unter Druck stehen, da Donald Trump heute beschließen muss, entweder auf Zölle gegenüber EU-Automobilherstellern zu reagieren oder diese zu verschieben. Die Nachricht von Tesla, eine weitere Gigafactory in Berlin aufbauen zu wollen, konnte dem Dax ebenfalls nicht helfen.

 

2. Forex Vorschau: USD regiert ungehindert

Der USD stieg gegenüber seinen Konkurrenten weiter nach oben, der Aufwärtstrend bleibt jedoch recht moderat. Sehen Sie sich heute den BDSwiss Wirtschaftskalender für die VPI-Daten aus den USA an. Andererseits handelt der EUR nun wie erwartet bei 1,10 und läuft Gefahr, von dieser wichtigen Zahl deutlich abzufallen. GBP wartet unterdessen auf wichtige Inflationsdaten, die GBP/USD nach unten drücken könnten, da sich der britische Verbraucherpreisindex im Oktober auf 1,6% pro Jahr verlangsamen dürfte. Die Chancen auf eine BoE-Zinssenkung können auch steigen, wenn der CPI seinen Rückgang ausweitet.

 

3. Öl fällt wegen Hoffnung auf einen Rückgang der US/China-Zahlen, Gold stabil

Der Ölpreis sank heute Morgen, als sich die Aussichten für ein Handelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und China verschlechterten und die Aussichten für die globale Nachfrage beeinträchtigten. Einmal mehr konnte der Rohöl-WTI nicht über die 57 $-Marke gehandelt werden. Andernorts erholte sich das Gold etwas, aber anscheinend waren die Anleger auch durch den unerklärlichen Aufwärtstrend an den Aktienmärkten verwirrt und haben es vorerst unterlassen, sich auf sichere Häfen einzulassen.

Sie können CFDs für alle oben genannten Vermögenswerte auf den BDSwiss Forex/CFD-Plattformen
finden und handeln.

Quellen:
Investing Nov 13, 2019 7:33 AM ET
Bloomberg Nov 13, 2019 6:45 AM ET
Reuters Nov 13, 2019 05:58 AM ET

LOSTRADEN

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