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BDSwiss | August 16, 2017

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US-Zinserhöhung Kommt Zum Stillstand - BDSwiss

US-Zinserhöhung Kommt Zum Stillstand
BDSwiss

Zinserhöhung im März unwahrscheinlich

Trump trifft sich mit Abe

Politische Sorgen halten den Euro

 

Lohnwachstum und Politik stoppen Zinserhöhung

Die jüngsten Angriffe von Präsident Trump auf die wichtigsten Handelspartner Amerikas zum Thema Währungsmanipulation, sowie enttäuschende Wirtschaftsdaten haben die Aussicht auf Zinserhöhungen um ein paar Monate nach hinten verschoben. (Treasuryconsultancy.com)

Es fehlt an festen wirtschaftspolitischen Ankündigungen der neuen Regierung, was der Federal Reserve Probleme bereitet, die wirtschaftlichen Impulse der kommenden Monate zu bestimmen. (Treasuryconsultancy.com )

In diesem Szenario ist es unwahrscheinlich, dass die Fed die Geldpolitik aggressiv verschärfen wird, welche eher eine abwartende Haltung einnimmt. (Reuters)

Nächste Woche werden die Erzeuger- und Verbraucherpreise auf beiden Seiten des Atlantiks veröffentlicht. Dies wird ein etwas klareres Bild von den Inflationsaussichten geben. (FXStreet)

Egal was die Trump-Administration auch sagt, es sind ökonomische Faktoren, welche die Devisenmärkte treiben und derzeit deuten diese auf einen schwächeren Euro.

 

Ausblick für Europa „Schwierig“

Nichts in den Aussichten für die Eurozone regt Investoren dazu an, die Währung zu kaufen. (FXStreet)

Das Wachstum stockt noch immer überall außer Deutschland. Griechenland hat Schwierigkeiten, den Verpflichtungen der Umschuldung mit Anlagenverkäufen nachzukommen, und in Italien schaden schlechte Kredite der ältesten Bank der Welt.

In einer typisch optimistischen Aussage bestreitet die Bank von Griechenland den jüngsten Bericht des Internationalen Währungsfonds, der verlautet, dass ihre Banken angesichts der schlechten Qualität ihrer Anlagen weitere Kapitalpuffer benötigen. Die Zentralbank findet, dass der IWF in seinen Prognosen für die griechische Wirtschaft „übermäßig pessimistisch“ ist. (Reuters)

Deutschland wird Griechenland gegenüber weiterhin unnachgiebig bleiben während die derzeitige (deutsche) Verwaltung besteht.

Politische Fragen in der gesamten Eurozone, die durch eine Reihe von Wahlen entstanden sind, sind eine Ablenkung von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die viele Länder noch erleben. Es ist wenig Wachstum zu sehen, und das, was zu sehen ist, wird durch den schwachen Euro beeinflusst. (Treasuryconsultancy.com)

Der Präsident der Bundesbank machte gestern die Schuld für den starken Dollar bei den Amerikanern fest.

Jens Weidmann beschrieb Trumps Kommentare als „mehr als abwegig“, was in Washington wohl kaum gut angekommen sein wird.

Er fuhr fort zu sagen, dass „die These, dass ausländische Währungsmanipulationen schuld am derzeit starken US-Dollar seien, durch Fakten auf jeden Fall nicht zu belegen ist. Der allerjüngste Dollaranstieg dürfte im Übrigen hausgemacht sein, ausgelöst durch politische Ankündigungen der neuen Regierung.“. (Reuters)

 

Der geldpolitische Ausschuss (MPC) zeigt erste Sprünge

Im Vereinigten Königreich bildet der geldpolitische Ausschuss der Bank of England, welcher Maßnahmen vorschlägt, um die Inflations- und Wachstumspolitik der Regierung umzusetzen, keine Einheitsfront mehr.

Trotz der 9-0 Abstimmung darüber, die Zinserhöhung anzuhalten, sieht zumindest ein Mitglied des Ausschusses die Notwendigkeit dazu, die Zinssenkung des vergangenen Jahres eher früher als später wieder rückgängig zu machen. (Reuters)

BoE-Gouverneur Mark Carney sieht angesichts des Gegenwinds, den die Brexit-Verhandlungen erzeugt haben, keine unmittelbare oder sogar mittelfristige Notwendigkeit, die Zinssätze zu erhöhen.

Nichtsdestotrotz lassen die Wirtschaftsdaten Bedenken darüber aufkommen, dass die Inflation mit einer besorgniserregenden Rate ansteigt, dass das Wachstum sich als widerstandsfähig erweist und dass der Arbeitsmarkt anfängt, sich anzuspannen. Dies sind Anzeichen dafür, dass eine Zinserhöhung zumindest diskutiert werden sollte. (Treasuryconsultancy.com)

Es besteht natürlich die Sorge, dass es in unserer unsicheren wirtschaftlichen und politischen Zeit die Gefahr der Abwürgung gibt.

Der geldpolitische Ausschuss trifft sich wieder Mitte März und es wird wahrscheinlich ein paar Dissidenten geben, wenn die Mitglieder gebeten werden, über die bestehende „stetige und unaufhaltsame“-Politik abzustimmen.

 

Trumpf trifft sich mit Abe und BoJ lenkt von Kritik an Währung ab

Der stellvertretende Gouverneur der Bank of Japan, Hiroshi Nakaso, kommentierte gestern, dass Japan immer noch massive finanzielle Unterstützung benötigt, um Deflation im Land abzuwehren. Er sagte auch, dass die G20 versteht, dass Japans Geldpolitik auf inländische Fragen und nicht auf Währungsmanipulation abziele. (Reuters)

Präsident Trump und der japanische Premierminister treffen sich morgen in einem zweitägigen Gipfeltreffen. Japan wird seine Position auf Trumps Anmerkungen zur Währungsmanipulation der vergangenen Woche darlegen. (FXStreet)

Es ist wahrscheinlich, dass sich Trump wegen Japans strategische Bedeutung für die amerikanische Politik im Pazifik, jede Kritik an Japan für private Gespräche aufheben wird. (Treasuryconsultancy.com)

Trump könnte seine Aufmerksamkeit leicht auf China lenken, da sich alle global einig sind, dass China nicht genug unternimmt, um seine Währung stark zu halten. (Treasuryconsultancy.com)

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