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BDSwiss | March 23, 2017

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Unklare Beschäftigungsdaten Verwirren Börse - BDSwiss

Unklare Beschäftigungsdaten Verwirren Börse
BDSwiss

US-Beschäftigungszahl wuchs um 226k

Lohnwachstum verlangsamt sich

Zinserhöhungen verzögert?

 

Hauptpunkte:

Die Veröffentlichung des US-Beschäftigungsberichts am Freitag hat zwar einige Fragen beantwortet, aber gleich wieder neue aufgeworfen. Dieser notorisch unbeständige Bericht hat gezeigt, dass 226k neue Arbeitsplätze in der Wirtschaft geschaffen wurden, anders als die erwarteten 176k. Anzumerken ist jedoch, dass die beiden vorangegangenen Berichte nach unten hin um jeweils fast 20% korrigiert wurden und dass sich das Lohnwachstum verlangsamt hat. (FX Street)

Es wurde angemerkt, dass die neue Fed-Vorsitzende Janet Yellen mit ihrer Angewohnheit, den Märkten einen Einblick in ihre Denkweise zu gewähren, sich selbst „in eine Ecke manövriert“ hat.

Die Markterwartungen für Zinserhöhungen sind gesteigert worden und ein unter-dem-Trend liegendes Lohnwachstum steht im Widerspruch zu ihren Kommentaren. (Reuters)

Ihre beiden Vorgänger, die Herren Greenspan und Bernanke, waren sehr geschickt darin, genug preiszugeben, um das Interesse der Märkte zu wecken, waren aber zurückhaltend genug, um sich einen Spielraum zu sichern.

Es ist möglich, dass Präsident Trump sich im kommenden Jahr Gedanken über Yellens Position bei der Fed machen wird, da ihre Amtszeit bald zu Ende gehen wird. Trump wird einen Fed Vorsitzenden wollen, der mehr auf seine Politik und Ideen abgestimmt ist. (Treasuryconsultancy.com)

Der Dollar-Reaktion auf die Daten war so verwirrt wie der Bericht selbst: er gab gegenüber dem Euro leicht nach, konnte sich aber gut gegenüber dem Pfund halten.

Gegenüber dem japanischen Yen fiel der Dollar in der vergangenen Woche um fast 2,5%, da Trumps Kommentare zur Währungsmanipulation auf einen „zu schwachen“ Yen hindeuteten. (Reuters)

Ruhige Woche für Datenveröffentlichungen

Diese Woche gibt es keine großen Datenveröffentlichungen, welche die Märkte anfeuern könnten.

In den Vereinigten Staaten werden Handelsdaten veröffentlicht und angesichts Präsident Trumps Ansichten besteht die Möglichkeit, dass dies weitere verbale Angriffe gegen amerikanische Partner mit sich bringen wird. Mittlerweile ist Amerika zum ersten Mal seit 1961 zum größten Empfänger deutscher Exporte geworden.

Eine Kombination aus einem schwachen Euro und einer wachsenden Wirtschaft trieb die Importe. Deutschland steht vor dem Dilemma eines schwächeren Euros; ein Dilemma das nicht von den Nachbarstaaten der Eurozone, die noch nach Wachstum streben, geteilt wird.

Schwächere Volkswirtschaften wie Griechenland und sogar Frankreich würden den Euro gerne unter Parität gegenüber dem Dollar sehen, aber dieser inflationäre Effekt verursacht in Deutschland Alarm. Finanzminister Scheuble erklärte am Freitag sogar, dass Deutschland einen „etwas stärkeren Euro“ bräuchte. (Reuters)

 

EU-Treffen wird Brexit und unterschiedliche Volkswirtschaften diskutieren

Im Verlauf dieser Woche treffen sich EU-Regierungschefs auf Malta, um diverse Fragen und Themen zu besprechen, mit denen die EU gerade konfrontiert ist. Brexit wird eindeutig das Thema sein, dass den meisten auf der Seele liegt. Das vernünftigste Ergebnis wäre die Entscheidung dazu, eine vereinte Front zu bilden. Das Problem ist nur, dass verschiedene Mitgliedstaaten unterschiedliche Ansichten und Beziehungen zum Vereinigten Königreich haben.

Polens stellvertretender Ministerpräsident erklärte diese Woche, dass das Vereinigte Königreich, nachdem es die EU verlässt, voraussichtlich weitreichenden Zugang zum Binnenmarkt der Europäischen Union beibehalten werde, sofern es weiterhin einen Beitrag zum EU-Budget leiste. Darüber hinaus merkte er an, dass der Beitrag und die Beteiligung Großbritanniens seiner Meinung nach denen der Schweiz ähneln werden. (Reuters)

Die Schweizer haben Zugang zum Binnenmarkt und leisten einen Beitrag zum EU-Budget, jedoch nicht so viel wie Norwegen, welches auch eine „Sonderregelung“ hat.

Es ist offensichtlich, dass die Verhandlunegn noch einen weiten Weg vor sich haben und je früher alle an einem Tisch sitzen, desto besser wird es für alle Seiten sein. (Treasuryconsultancy.com)

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