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BDSwiss | August 16, 2017

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Trump Handels-Offensive - BDSwiss

Trump Handels-Offensive
BDSwiss

Präsident hat den Dollar gedrückt

ISM Manufacturing vor Veröffentlichung

Treffen der EZB

 

Schwerpunkte:

Präsident Trump und sein Wirtschaftsberater Peter Navarro gingen gestern in die Offensive und haben Amerikas größte Handelspartner kritisiert, dass sie das “Entwertungsspiel” spielen, um sich Vorteile zu verschaffen. (Reuters)

Navarro war besonders kritisch gegenüber Deutschland, das seiner Meinung nach mit einem “deutlich unterbewerteten” Euro Vorteile gegenüber den USA und den eigenen EU-Partnern gewinnt.

Die Auswirkungen eines schwachen Euro sind von Vorteil für Deutschland und bieten den EU-Partnern, die mehr exportieren können, einen großen Vorteil. Wäre die einzelne Währung nachhaltig in einer starken Position, könnte dies für bestimmte Länder, die sich auf einen schwächeren Euro verlassen haben, um durch ihre Exporte aus der Rezession zu kommen, ein Desaster.
(Treasuryconsultancy.com) Italien sieht sich z.B. mit einer Bankenkrise konfrontiert und Italiens Wirtschaft hat nur aufgrund eines schwächeren Euros “den Kopf über Wasser gehalten”. (FXStreet)

Die EZB trifft sich an diesem Morgen, um die Geldpolitik zu diskutieren. Bei diesem Treffen geht es nicht um Leitlinien, daher sind die Reaktionen vermutlich verhalten. (FX Street)

Man stimmt allgemein überein, dass die Regierung nicht einschreitet und über den Dollar spricht. Dies wird der Federal Reserve und Treasury überlassen, aber der Präsident konnte sich eine scharfe Bemerkung gegenüber China und Japan sowie gegen Deutschland nicht verkneifen. (Wall Street Journal)

Die USA hatten die Politik eines “starken Dollars”, welche bis in die Zeit der Regierung Clintons zurückgeht, als der Glaube bestand, dass ein starkes Land und ein starker Dollar Hand in Hand gehen. Daher hat der neue Präsident die Verpflichtung, im Inneren zu schauen, wo sie insbesondere den asiatischen Ländern einen Handelsvorteil verschafft haben. (Treasuryconsultancy.com)

Die heutige Veröffentlichung der Daten von ISM Manufacturing in den USA ist der wesentliche Indikator für die Stärke des Fabrikationsbetriebs. Über 50 zeigt eine Expansion an, unter 50 einen Rückgang. Die Produktion befindet sich seit 2009, seitdem Amerika aus der Finanzkrise hervorgekommen ist, auf einem aufsteigenden Ast. Der Höhepunkt war 2011, bevor er sich auf einen Wert um 55 herum eingependelt hat. (Reuters)

Die Hauspreise in Großbritannien, für die heute Morgen die Daten veröffentlicht wurden, sind weiterhin stabil. Die Schlüsselzahl war bis zu 0,2 % schwächer als im Dezember, aber besser als die Marktanalysten im Allgemeinen erwarteten. (FX Street). Die Jahreszahl war mit 4,3 % erneut schwächer als zuvor, aber besser als die Erwartungen.

Sterling zeigte in der Erwartung der morgigen “Super Thursday”-Veröffentlichungen der Bank of England kaum eine Reaktion.

Der Pfund hatte gestern einen schwierigen Tag, nach Veröffentlichung der Verbraucherkreditdaten fiel er anfänglich, stieg aber schließlich mit dem Fall des Dollars in Bezug auf Trumps Kommentare wieder an.

Sterling hält mit dem besten Januar seit fünf Jahren weiterhin dem Gegenwind des Brexit stand.( Reuters)

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