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BDSwiss | April 26, 2017

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Starker Gegenwind Für Europa - BDSwiss

Starker Gegenwind Für Europa
BDSwiss

Die französische Wahl geht den Bach runter

Griechenland kämpft mit Schulden

US-Handelsdefizit im Einklang mit Erwartungen

 

Britisches Parlament soll größeres Mitspracherecht in Brexit-Verhandlungen bekommen

Brexit-Staatssekretär David Jones hatte gestern seine fünfzehn Minuten Ruhm als er dem Unterhaus sagte, dass Abgeordnete in den Brexit-Verhandlungen mit der EU ein größeres Mitspracherecht erhalten würden. Er fuhr fort, dass das „kein Geschäft ist besser als ein schlechtes Geschäft“ Mantra der Premierministerin noch immer gelte. (BBC News)

Das Pfund erholte sich aus dem Tief des Tages, dadurch ermutigt, dass das Parlament eine größere Rolle in den Verhandlungen spielen würde, aber hielt dann inne, als klar wurde, dass sich nicht wirklich etwas ändern würde. (Reuters)

Oppositionsführer Jeremy Corbyn versuchte mannhaft, seine Partei zusammen zu halten, um zumindest den Anschein von Wählbarkeit zu erwecken; er ordnete seinen Mitgliedern mit einer dreifachen Unterstreichung (three-line whip) an, für Brexit zu stimmen. Der Begriff dreifache Unterstreichung wird verwendet, wenn der Parteiführer die völlige Treue seiner Mitglieder verlangt. In der jüngsten Vergangenheit wurde dies von einer Reihe von Mitgliedern, die „Verletzungen vorgetäuscht haben“, ignoriert, um hier eine Sportmetapher zu verwenden. (Treasuryconsultancy.com)

 

Europa steht vor den schwerwiegendsten Problemen seit 2008

Mario Draghi muss sich wohl fragen, wie er es bis jetzt geschafft hat, den Job des Präsidenten der Europäischen Zentralbank zu bewältigen.

Die europäische Wirtschaft fängt gerade an, sich von der Finanzkrise zu erholen, und die bevorstehenden Wahlkämpfe können weitere Brexit-artige Handlungen mit sich bringen. Griechenland kämpft damit, seinen Verpflichtungen nachzukommen, volkseigenes Vermögen zu verkaufen, während Italiens konstitutionelle Krise noch lange nicht vorbei ist und seine älteste Bank am Rande des Zusammenbruchs steht. (Treasuryconsultancy.com)

Was auch immer Herr Draghi verdient, es ist bei weitem nicht genug!

Skandal war das einzige, was dem französischen Wahlkampf fehlte; das wurde dann gestern von Emmanuel Macron behoben, der sich gegenüber Vorwürfen einer außerehelichen Beziehung verteidigen musste. (Reuters)

Frau Le Pen kommt dem Elysée-Palast immer näher, jedoch stehen ihr immer noch harte Zeiten bevor, genügend französische Wähler davon zu überzeugen, dass sie in der Lage ist, Frankreich aus dem derzeitigen Unglück zu retten. (FXStreet)

Der deutsche Wahlkampf hat noch nicht so wirklich begonnen, aber ehemaliger EU-Präsident Martin Schultz scheint Angela Merkels stärkster Gegner zu sein.

Er ist weit davon entfernt, Populist zu sein, ist jedoch ein Reformer à la Franzose Francois Fillon. Er möchte zwar engere europäische Bindungen, aber könnte auch Frankfurt finanziell stärker stützen, da dort die Wirtschaft eine gewisse öffentliche Unterstützung ermöglichen wird. (Reuters)

 

US-Handel regt Trumpf nicht auf… noch nicht.

In den USA wurden die Handelsdaten veröffentlicht und das Defizit war ziemlich im Einklang mit den Vorhersagen der Analysten. Dies ist eine ziemlich vorhersehbare Zahl, da einige Komponenten schon im Voraus bekannt sind. (Reuters)

Heute ist ein sehr ruhiger Tag was wirtschaftliche Veröffentlichungen angeht und wir können mit einer Fortsetzung der französischen Farce, weiteren britischen Diskussionen und einem möglichem Toben aus den USA rechnen.

Die Volatilität der Währungen bleibt in bekannten Bahnen mit einigen ausgleichenden Einflüssen:

Brexit – Unsicherheit vs. Inflation und mögliche Zinserhöhungen
Eurozone – Politische Unsicherheit vs. dem deutschen Wunsch nach höheren Zinsen und einer stärkeren Währung
USA – Politische Bereitschaft für eine schwächere Währung vs. Wachstum, Inflation und höhere Zinsen

Bis einige dieser Hindernisse beseitigt sind, stehen Trader vor schwierigen Märkten. (Treasuryconsultancy.com)

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