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BDSwiss | October 20, 2017

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Schwacher Dollar nach Trading-Zoff - BDSwiss

Schwacher Dollar nach Trading-Zoff
BDSwiss

Die Bank of England berichtet heute Morgen über Inflation und Geldpolitik.

Die Brexit Abstimmung verläuft gemütlich. Jetzt dreht sich alles um die Verhandlung.

Der australische Dollar schnellt in die Höhe

 

Zusammenkunft der Bank of England

Die heutige, sehnsüchtig erwartete Sitzung der Bank of England wird den Ton für das Pfund für die kommenden Wochen und Monate angeben. Die Geldpolitik wird mit einer erwarteten Abstimmung von 9-0 voraussichtlich unverändert bleiben, und auch bei der Regelung zum Kauf von Vermögenswerten wird sich vermutlich nichts ändern (Treasuryconsultancy.com)

Die Rede von Mark Carey, dem Gouverneur der Bank of England, wird eingehend beleuchtet werden. Er wird ohne Zweifel auf den Aufwärtstrend in der Inflation hinweisen, welcher durch den Fall des Pfunds verursacht wurde, sowie Besorgnis über die Leistung der Verbraucher ausdrücken.

Bei der Veröffentlichung des Quartalsinflationsberichts der Bank wird zum ersten Mal die Auswirkung des Brexit zu sehen sein, da dieser Bericht die Inflationsaussichten der nächsten zwei Jahre prognostiziert, zu welchem Zeitpunkt der Brexit nahezu abgeschlossen sein wird.

Gestern war ein starker Tag für das Pfund, welches von einem schwachen Dollar profitiert hat, nachdem Präsident Trump die Währungsmanipulation attackierte, die den Dollar allgemein geschwächt hat. (Treasuryconsultancy.com)

Es wurde berichtet, dass EU-Verhandlungsführer in Brüssel sicherstellen wollen, dass ein „umsetzbares“ Abkommen mit dem Vereinigten Königreich ausgehandelt wird, welches sowohl London beschützt, als auch gewährleistet, dass die Volkswirtschaften der verbleibenden Mitglieder keinen Schaden erleiden werden. Darüber hinaus stellte der britische Handelsminister fest, dass das Vereinigte Königreich den EU-Handelsplan nutzen wird, sobald es den Binnenmarkt verlässt. So soll vermieden werden, dass es rund vierzig einzelne Abkommen verhandeln muss. (Reuters)

 

Japan reagiert auf Manipulationsvorwürfe

Japan war die erste Nation, die ihre Handlungen gestern verteidigt hat und betonte, dass “ein Gruppenvertrag (Group of 20) eingehalten wurde, um die wettbewerbsbedingte Währungsabwertung zu vermeiden.” (Reuters)

Japan hat seit langem eine inoffizielle Politik der Währungsabwertung, hat jedoch seine Währung nicht eklatant geschwächt. (Treasuryconsultancy.com)

Der japanische Ministerpräsident erklärte in einer Rede vor dem japanischen Parlament, dass die japanische Geldpolitik dazu konzipiert sei, die Wirtschaft und nicht die Währungsmanipulation anzukurbeln. Im weiteren führte er aus, dass die USA nach ähnlichen Regelungen fungiere. (Reuters)

Ein hochrangiger Diplomat wurde mit den Worten zitiert, dass Druck von Präsident Trump die Bank von Japan nicht davon abhalten wird, sich wieder zu entspannen, falls die Notwendigkeit dazu besteht.

Herr Abe und Präsident Trump treffen sich am 10. Februar und dieses Thema wird ohne Zweifel Teil der Gespräche sein.

 

Der Euro erholt sich gegenüber einem schwachen Dollar

Präsident Trumps Angriff auf Amerikas Handelspartner hatte gestern die gewünschte Wirkung, und der Dollar musste seine Gewinne seit der Wahl über eine ganze Reihe an Währungen wieder einbüßen. Der Euro kletterte kurz über 1,08 und von Parität wird jetzt erst mal nicht mehr gesprochen. (Treasuryconsultancy.com)

Doch ein stärkerer Euro ist nicht im Interesse Europas, da sich somit Wettbewerbsvorteile der Exporteure verabschieden. Jedoch werden diese Auswirkungen durch den Umfang des innergemeinschaftlichen Handels, der zwischen den Mitgliedern der Eurozone stattfindet, geringfügig abgestumpft.

Die heutige Veröffentlichung der Erzeugerpreise in Europa könnte einen deutlichen Anstieg mit sich bringen: erwartet wird, dass der YoY Wert von 0,1% auf 1,3% springt wenn der MoM Wert leicht von 0,3% auf 0,4% ansteigt. Inflation ist immer ein Sorge in Europa, vor allem in Deutschland, wo historische Ängste vor Hyperinflation stets unter der Oberfläche brodeln. (FXStreet)

In Folge der gestrigen EZB-Sitzung wird sich auch Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, über die Lage äußern. Es ist unwahrscheinlich, dass er weitere Einblicke in die Geldpolitik liefern wird. Dennoch wird er vermutlich seine Sorge gegenüber dem Anstieg des Inflationsdrucks zum Ausdruck bringen.

 

Australischer Dollar steigt aufgrund von Handelsüberschuss

Australien hat im Dezember hinter steigenden Rohstoffpreisen einen rekordbrechenden Handelsüberschuss von AUD 3,5 Mrd. erzielt. (Reuters)

Schon lange haben chinesische Importe von Rohstoffen aus Australien die Währung untermauert, aber der jüngsten Anstieg in den Kosten der Grundstoffe hat zu diesem Rekordüberschuss geführt.

Eine Auseinandersetzung zwischen dem australischen Premierminister Malcolm Turnbull und Präsident Trump könnte zu einem neuen Tief der Beziehungen zwischen den beiden Nationen führen. Trump nannte einen vorgeschlagenen Flüchtlingstausch als „dumm“ und den „schlimmsten Handel überhaupt“.

Turnbull erwähnte Syrien und das war zu viel für Trump, welcher den Anruf, der eine Stunde dauern sollte, nach gerade mal 25 Minuten beendete. Der Premierminister lehnte es ab, einen Zeitungsbericht zu bestätigen, der berichtete, dass Trump, der zuvor mit Staatsoberhäuptern wie dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem mexikanischen Präsidenten Enrique Pena Nieto gesprochen hatte, den Anruf als den „bis jetzt schlimmsten“ bezeichnet hat. (Reuters)

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