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BDSwiss | March 23, 2017

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Bitcoin – Geld für das digitale Zeitalter - BDSwiss

Bitcoin – Geld für das digitale Zeitalter
BDSwiss
  • Wie wurde Bitcoin geschaffen?
  • Wie funktioniert es?
  • Wie handle ich damit?

 

Die Ursprünge von Bitcoin

Die Entwicklung und Etablierung einer digitalen Währung begann vor fast 20 Jahren und gilt innerhalb der Fintech-Community als die Suche nach dem heiligen Gral.

Es gab einige Versuche mit Digitalgeld, bis ein japanischer Software-Entwickler Bitcoin ins Spiel brachte. Die Anforderungen an eine neue digitale Währung waren relativ gering: Unabhängigkeit von einer Zentralbank, sofortige digitale Übertragbarkeit und Kosteneffizienz.

Durch die Finanzkrise wurde auch dem Durchschnittsbürger klar, wie anfällig sowohl das Finanzsystem als auch die „systemrelevanten“ Banken geworden waren.

Die Identität des Erfinders von Bitcoin, der sich Satoshi Nakamoto nennt, ist ein Geheimnis. Keiner weiß, wer er ist oder ob hinter dem Pseudonym eine Gruppe von Entwicklern steckt. Nakamoto hat seine digitalen Fußspuren in Zusammenhang mit seinen Aktivitäten verwischt. Es wurden schon mehrere Pioniere der „dezentralisierten Währung“ für Nakamoto gehalten, aber bislang gibt es keine konkreten Beweise.

Bitcoin wurde am 31. Oktober 2008 als Open-Source-Software eingeführt. Es handelt sich dabei also um Software mit einer Lizenz, die einem das Recht einräumt, Änderungen vorzunehmen und die Software an beliebige Personen und zu beliebigen Zwecken weiterzugeben.

 

Wie funktioniert Bitcoin?

Einfach ausgedrückt ermöglicht Bitcoin die Durchführung von Überweisungen auf Peer-to-Peer-Basis, sodass dazu keine zentrale Abwicklungsstelle oder eine Zwischenstelle erforderlich ist. Eine Überweisung zwischen zwei Personen wird in einem digitalen Kassenbuch erfasst, mit dem mathematisch nachgewiesen werden kann, dass der Sender der Zahlung im Besitz der Geldmittel war. Bitcoins werden in digitalen Brieftaschen (Wallets) aufbewahrt, die ein geheimes Stück Programmcode enthalten, der als Eigentumsnachweis dient.

Das Kassenbuch, in dem sämtliche Transaktionen erfasst werden, heißt Blockchain. Darin werden alle Transaktionen festgehalten und sie dient als verteilte Datenbank, die von ihrem Wesen her als sicher gilt, da die Daten nach ihrer Aufzeichnung nicht im Nachhinein geändert werden können.

Sobald ein Benutzer ein Bitcoin-Wallet auf seinem Endgerät (PC, Laptop, Tablet oder Smartphone) installiert, wird eine Bitcoin-Adresse erzeugt. Diese Adresse kann an Personen weitergegeben werden, die Ihnen einen Betrag überweisen wollen. Bitcoin-Adressen werden nur einmal verwendet und für jede Transaktion wird eine neue Adresse erzeugt. Das Saldo verbleibt jedoch im Wallet, damit der Kontoinhaber seine Geldmittel leichter verwalten kann.

Sämtliche Transaktionen werden in der Blockchain erfasst. Bitcoin Wallets können daher das jeweilige verfügbare Saldo berechnen und den mit jedem Wallet verbundenen geheimen Programmcode nutzen. Die Sicherheit der Blockchain wird durch Verschlüsselung gewährleistet.

Alle Transaktionen laufen zwischen Benutzern ab und werden normalerweise innerhalb der folgenden zehn Minuten durch das Netzwerk bestätigt. Dabei kommt ein Prozess namens Mining zum Einsatz.

Mithilfe von Mining können Transaktionen gegenüber der Blockchain bestätigt und neue Transaktionen zur Blockchain hinzugefügt werden. Dieser Vorgang gewährleistet die zeitliche Abfolge der Blockchain und schafft die vielen Referenzpunkte, die Bitcoin von „normalem“ Geld, bei dem eine zentrale Instanz zum Einsatz kommt, unterscheidet.

Durch Mining können sich verschiedene Computer auf den Status des Systems einigen. Damit Transaktionen bestätigt werden können, werden sie in einen Block gepackt, der äußerst strengen kryptografischen Regeln entsprechen muss, deren Einhaltung durch das Netzwerk überprüft wird. Diese Regeln verhindern, dass vorangegangene Blöcke verändert werden können, denn dies würde dazu führen, dass sämtliche nachfolgenden Blöcke ungültig wären. Mithilfe von Mining wird auch eine Art von konkurrenzorientierter Lotterie geschaffen, die verhindert, dass eine Einzelperson auf einfache Weise neue, aufeinanderfolgende Blöcke zur Blockchain hinzufügen kann. Auf diese Weise kann keine einzelne Person die Inhalte der Blockchain kontrollieren oder Teile der Blockchain ersetzen, um die eigenen Zahlungen ungeschehen zu machen.

 

Wie handle ich mit Bitcoins?

Nun, glücklicherweise führt BDSwiss ab morgen (18. Februar) Bitcoin als Tradingprodukt ein. Zu anfangs können Bitcoins gegen den US-Dollar und den chinesischen Yuan gehandelt werden. Dabei gilt es zu beachten, dass Benutzer nur auf den Bitcoin-Kurs spekulieren können, d. h. ob der Kurs steigt oder fällt. Es wechseln dabei keine Bitcoin den Besitzer.

Mithilfe des innovativen Zahlungsmittels Bitcoin können Trades nun auch am Wochenende abgewickelt werden. Das bedeutet, dass Trader nun rund um die Uhr und an sieben Tage pro Woche Positionen eingehen können!

Es ist leicht nachvollziehbar (oder sogar vorhersagbar), wie der Wert einer Währung gegenüber einer anderen Währung zustande kommt. Jede Währung wird in einem bestimmten Land oder einer Handelsgemeinschaft (wie der Euro) verwendet. Die wirtschaftlichen Umstände bestimmen den Wert einer Währung gegenüber einer anderen Währung, wobei Handel, Kapitalflüsse und Investitionen herangezogen werden, um den vergleichbaren Wert festzustellen.

Da Bitcoin überall und nirgends ist, fällt es schwerer, den Wert dieser Währung zu bestimmen.

Bitcoins werden auf Grundlage von Angebot und Nachfrage bewertet. Am einfachsten kann man dies dadurch erklären, dass seit dem Ende des Goldstandards Bargeld (Scheine und Münzen) keinen „intrinsischen“ Wert mehr hat. Sein Wert hängt davon ab, dass das ausgebende Land das Bargeld als Zahlungsmittel anerkennt, und wir alle akzeptieren das. Im Jahr 2008 geriet diese Ordnung etwas ins Wanken.

Bitcoins sind genauso endlich wie Gold. Bis 2040 dürfte die maximale Zahl von 21 Millionen Bitcoins erreicht sein, aber da Bitcoins fast unendlich teilbar sind, ist die Versorgung auch in Zukunft sichergestellt.

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